Arbeitsfeld 3: Übergangsmanagement
An dieser Stelle finden Sie demnächst eine ausführliche Darstellung. Vorab ein Auszug aus der Projektdarstellung:
Mit der Bezeichnung 'Übergangsmanagement' sind verschiedene Aktivitäten in der Phase der Entlassungsvorbereitung und nach der Entlassung gemeint. Die konzeptionelle Phase ist vorerst abgeschlossen, nun geht es darum, das Netzwerk aus Bildungs- kommunalen und Arbeitsmarktakteuren, Jugendgerichtshilfe u.a. Einrichtungen zum Arbeiten zu bringen. Im März 2005 initiierte das Hessische Ministerium der Justiz das Projekt "Arbeitsmarktintegration für jugendliche Strafentlassene" (ArJuS). Beteiligt sind die hessischen Jugendstrafanstalten Wiesbaden, Rockenberg und die Frauenanstalt Frankfurt III. Dabei geht es um die Vermittlung in eine Anschlussausbildung oder in Arbeit. Träger ist das "weitblick", die Koordination liegt bei der JVA Wiesbaden. Zur Bündelung und Nutzung von bereits vorhandenem know how konzipieren der Modellversuch zusammen mit einem anderen BQF-Projekt und einem Bildungsträger eine Datenbank, die die Vermittlung von Entlassenen für das Übergangsmanagement und für Fallmanager erleichtern soll.
Zur persönlichen Begleitung entlassener Jugendlicher bezieht das Modellprojekt in Zusammenarbeit mit der JVA Wiesbaden Mentoren mit ein. Die Akademie für Ehrenamtlichkeit in Berlin übernimmt die professionelle Vorbereitung auf die Rollen und Aufgaben der Mentoren. Im Oktober/November 2005 begannen die ersten Fortbildungsveranstaltungen für 10-15 Nebenamtliche, weitere Veranstaltungen folgen 2006.
Ein Ergebnistransfer und das Übergangsmanagement sind auf eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit angewiesen. Für den Einsatz in anderen Haftanstalten porträtiert ein professionell arbeitender Filmemacher einige Inhaftierten innerhalb und außerhalb der JVA in einem Dokumentarfilm. Dabei werden ausgewählte Themen des Modellprojekts dokumentiert und die Jugendlichen bei ihren Schritten in die Freiheit von der Kamera begleitet.
Die Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsradio hr info wird verstärkt, um das Modellprojekt bekannt zu machen, Ausbildungsbiografien von Jugendlichen vorstellen und Betriebe für die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen erreichen zu können.

