Verfahren

Die Kompetenzfeststellung basiert auf der systematischen Verhaltensbeobachtung. Entsprechende Verfahren bilden den Kern jeder Kompetenzfeststellung.
Dafür kommen in Frage:

Standardisierte Formen: Assessment-Center (AC) an das AC angelehnte Formen der Kompetenzfeststellung
teilstandardisierte Formen: systematische Verhaltensbeobachtungen im Sinne der Förderdiagnostik (vgl. Eberwein/Knauer sowie Eggert)

Sie können ergänzt werden um
(bzw. kombiniert werden mit)
  1. handlungsorientierte Verfahren, die die Teilnehmer/innen in Anforderungssituationen bringen, deren Bewältigung spezifische Kompetenzen erfordert, z. B. Sozialtrainings, Erlebnispädagogik, berufsbezogene Arbeitsproben etc. Diese werden gezielt beobachtet
  2. gesprächsorientierte Verfahren (z. B. narrative/biografische Interviews). Sie werden gezielt ausgewertet, z. B. mit dem Schwerpunkt „Ressourcen“
  3. ggf. mit Tests zur Erfassung von berufsbezogenen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten und/oder Neigungen.

Die Übungen/Aufgaben sollten unterschiedliche Sozialformen (Einzelaufgaben, Teamaufgaben, Gruppenaufgaben) anbieten, um die Bedingungen zu beobachten, unter denen Teilnehmer/innen ihre Kompetenzen am besten entfalten können.

Unterschiedliche Verfahren, Methoden:

DIA-TRAIN – dieses Kürzel steht für DIAgnose und TRAINing, die beiden Bestandteile einer zweiwöchigen Einheit zur Potenzialerfassung und individuellen Entwicklungsförderung. DIA-TRAIN verbindet sieben verschiedene Verfahren der DIAgnose- und des TRAINings: Sozialtraining, ein biographisches Interview, ein Kreativitätstraining, erlebnispädagogische Übungen, ein Assessment-Center, ein Lerntraining, eine Zukunftswerkstatt.

http://www.ausbildungsvorbereitung.de/diatrain.html


Für die im Rahmen des Projektes START („Stärken ausprobieren – Ressourcen testen“) entwickelten AC´s wurde ein berufsspezifischer Ansatz gewählt. Der Fokus zur Entwicklung der AC-Verfahren von START lag auf der beruflichen Orientierung von benachteiligten Mädchen und Jungen. Von daher sollten über konkrete berufliche Anforderungen die Mädchen und Jungen sich handlungsorientiert erproben und ihre Potenziale präsentieren können.

http://www.imbse.de


Das CJD Jugenddorf Offenburg und das Berufsausbildungswerk Ostalb in Schwäbisch Gmünd entwickeln und erproben ein Modell, um dem Bedürfnis nach individueller Kompetenzanalyse und Förderplanung gerecht zu werden. Von besonderer Bedeutung ist die Entwicklung von Standards, die zukünftig in berufsvorbereitenden Maßnahmen sowie der Berufsausbildung ohne erhebliche zusätzliche Kosten übernommen werden können.

http://www.bbw-waiblingen.de/baw_baz/index.htm


Die Rahmenkonzeption der AWO zum Potenzial-Assessment informiert über Definitionen, Zielsetzungen, Grundsätze der Methodik und die 10 Qualitätsstandards, die nach AWO-Auffassung eingehalten werden müssen. Sie weist auf Zielgruppen und Möglichkeiten des Einsatzes dieses in der Berufsorientierung und Arbeitsvermittlung erfolgreichen Instrumentes hin.

http://www.awo.org/...


Technik ausprobieren - Stärken entdecken. "taste" ist der Titel für ein Assessment-Verfahren zur Potenzialermittlung und zur beruflichen Orientierung für Mädchen am Ende der Schulzeit. Entwickelt wurde taste von Life e.V., um Mädchen einen anderen Weg in ungewohntes Terrain anzubieten.

http://www.taste-for-girls.de/


MELBA ist ein Verfahren, mit dem einerseits die Fähigkeiten eines Rehabilitanden und andererseits die Anforderungen einer Tätigkeit dokumentiert werden können. Dazu stellt das Verfahren ein Fähigkeits- und ein Anforderungsprofil bereit. Der Vergleich dieser beiden Profile ermöglicht darüber hinaus eine fähigkeitsadäquate Platzierung. MELBA wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung entwickelt und eignet sich vor allem zur beruflichen Integration von Personen, deren psychische Fähigkeiten behinderungsbedingt beeinträchtigt sind.

http://www.melba.de


Hamet 2 ist ein Verfahren für den Praktiker in der Werkstatt. Alle Aufgaben werden erklärt und in Vorprogrammen individuell eingeübt. Die Aufgaben sind an realistischen beruflichen Bedingungen orientiert; sie entstammen hauptsächlich dem handwerklich-gewerblichen Bereich, aber auch dem Dienstleistungs- und dem Bürobereich. Gearbeitet wird mit Original-Handwerkszeugen und Arbeitsmaterialien, wie sie auch in diesen Berufen fachlich eingesetzt werden.

http://www.hamet2.de/


„DIK-2 ist ein Katalog von standardisierten Beschreibungen berufsbezogener Personenmerkmale. Auf der Basis von Informationen aus verschiedenen Fachgebieten wird eine sehr umfassende und detaillierte Beschreibung körperlicher, psychischer, geistig-intellektueller, sozialer und kultureller Eigenschaften einer jeden Person möglich. DIK-2 ermöglicht eine einheitliche Darstellung von Testergebnissen, medizinischen und psychologischen Untersuchungen, Beobachtungen und Einschätzungen von Fachleuten aller beteiligten Disziplinen.“

http://www.syntegral.de/


„Das Potential- Ermittlungs- Assessment- Center, P.A.E.Ce. ermöglicht eine Erweiterung der eigenverantwortlichen Teilhabe der Betroffenen an der Berufs- und Arbeitsplatzfindung. Dabei gilt es, Fähigkeiten, Kenntnisse, Interessen und Ideen, die die Teilnehmer/innen bereits besitzen, die ihnen aber als solche nicht bewusst sind, zum Vorschein zu bringen. Die Vielfalt der Aufgaben ermöglicht, bei jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin Stärken zu entdecken.“

http://www.gfbm.de/phppages/gfbmweb/html/submenue/gfbm/peace/peace_uebersicht.php


Profil - AC: Ein modulares Assessment Center Verfahren zur Kompetenzanalyse im Download können Sie ein Kompetenzprofil einsehen: Kompetenzprofil (PDF, 116.5 KB)
Weitere Informationen erhalten Sie über:

http://www.cjd-offenburg.de/public/unser_angebot_neu/profil_ac/index.php